
w-talks
Ist Wandel durch Handel gescheitert? Ist die Globalisierung vorbei? Was wird aus dem Westen? Drängt China uns wirtschaftlich und damit auch geopolitisch an den Rand? Was bedeutet das für Europa und für Westfalens mittelständische Wirtschaft? Eine neue Serie von Debatten blickt auf die Weltwirtschaft. Und fragt nach Auswirkungen tektonischer Verschiebungen auf die Region.
Den Beginn machte ein Gespräch mit Dr. Christoph Hein, F.A.Z., dessen neues Buch Unsere Wirtschaft neu denken zum Ausgangspunkt der Debatte wurde. Gut 80 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Institutionen folgten der Einladung zur Premiere im FIEGE X-Dock.
Hein machte gleich zu Beginn deutlich, warum es neue Formate wie W-Talks braucht: „Wir sind in einer neuen Weltordnung aufgewacht. Die alte Erzählung vom freien Welthandel und vom Wandel durch Handel trägt so nicht mehr.” Globalisierung sei nicht vorbei, „aber sie wird anders aussehen – konfliktreicher, fragmentierter und strategischer”. Gastgeber Dr. Hugo Fiege unterstrich die Bedeutung des offenen Austauschs: „Wir verstehen dieses Haus als Plattform für Begegnung und Diskussion.”
Mit weiteren W-Talks wollen Hein und Heithoff die Diskussion fortsetzen. Geplant sind Veranstaltungen mit wechselnden Gästen. „Wir wollen zuhören, streiten, lernen – und Ideen entwickeln”, fasste Hein zum Abschluss zusammen. „Der volle Saal bei der Premiere zeigt: Der Bedarf an solchen Gesprächen ist da.”




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